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1,6 Kilo Heroin und Kokain in 142 Päckchen im Körper geschmuggelt

Buchstäblich kiloweise Kokain und Heroin – 1,6 Kilogramm in 142 Einzelpäckchen – hatte sich ein 20-jähriger Nigerianer einverleibt. Er hatte die Päckchen hinuntergeschluckt. So verweilten die harten Drogen in seinem Körper. Er wollte sie dergestalt nach Italien schmuggeln. Auf einer Autobahnraststätte im Ruhrgebiet war Endstation.

Dort kontrollierte die Bundespolizei am Sonntag einen internationalen Reisebus auf der Strecke Amsterdam-München. Der junge Afrikaner mit Wohnsitz in Italien gab an, er habe seinen Onkel in den Niederlanden besucht und wolle mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Rom weiterreisen. Dummerweise fielen ihm weder Name noch Telefonnummer dieses Onkels ein. Schon verdächtig.

Als Reisegepäck für seine kleine Europareise hatte der 20Jährige zudem lediglich einen Rucksack mit Hygieneartikeln und ein paar Kleidungsstücken dabei. Zudem benahm er sich auffällig nervös. Und ein fix mal durchgeführter Drogenschnelltest erhärtete den Verdacht, dass sich irgendwie Drogen im Körper dieses Reisenden befanden.

Also verfrachteten die Beamten den Mann ins Krankenhaus zwecks radiologischer Untersuchung (Computertomographie). Und die Bilder des CT beeindruckten – den Arzt wie auch die Polizisten und die Zollfahnder: Tatsächlich hatte der junge Nigerianer 142 sogenannte Bodypacks mit insgesamt 1346 Gramm Kokain und 250 Gramm Heroin geschluckt.

Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen liegt bei 98.000 Euro.

Der Schmuggler sitzt in Untersuchungshaft.

Drogen am Körper

 

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