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15Jähriger droht mit Schusswaffe – Polizeistreife von mehreren Dutzend Personen umzingelt

Von einer wütenden Menschenmasse bedrohlich umzingelt und angeschrien sah sich heute Nachmittag plötzlich eine Streife der Polizeiwache Dortmund-Nord. Ihr Einsatzgrund war: Ein 15Jähriger hielt einem anderen Jugendlichen eine Schusswaffe an den Kopf.

Das sahen die Beamten, stoppten sofort den Streifenwagen, zogen ihre Dienstwaffen und brachten den Jugendlichen zu Boden. Währenddessen umzingelten plötzlich mehrere Dutzend Personen die Beamten. Einige aus dieser Menge schrien die Beamten an und versuchten teilweise, zu dem festgenommenen 15Jährigen zu gelangen.

Die in Bedrängnis geratenen Polizisten forderten eilig Unterstützungskräfte an. Erst als diese eintrafen, beruhigte sich die Lage. Die Menschenmenge löste sich nach Ansprache durch die Beamten auf.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine sogenannte Anscheinswaffe handelte – eine täuschend echte Schusswaffe. Sie wurde sichergestellt, ebenso wie das Mobiltelefon des hochaggressiven Jugendlichen.

Die Polizeimeldung vom heutigen Abend endet mit folgenden zwei Sätzen: „Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.“ Und: „Die Polizei Dortmund musste in der jüngsten Vergangenheit gehäuft das Phänomen registrieren, dass sich Personengruppen bei Einsätzen „zusammenrotten“ und versuchen, Einfluss auf polizeiliche Maßnahmen zu nehmen.“ Jüngst hatte sich ein wütender Mob gleichfalls in der Nordstadt nach einem simplen Verkehrsunfall mit Blechschaden um die Einsatzteams zusammengerottet. Ein Polizeisprecher erklärte damals,  dass es sich um zum großen Teil um Bürger mit Migrationshintergrund gehandelt habe.

Kommentare (5)

  • Martin Hofmann

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    Schlägt hier wieder Art. 12.1 des Pressekodex zu oder warum verrät man uns nicht um welche Nationalität es sich bei den Täter und den Mopp handelt? Wären es Biodeutsche oder Personen die politisch der Mitte oder des rechten Spektrums zuzuordnen wären, man würde sich überschlagen diesen Umstand zu erwähnen. Danke liebe Qualitätspresse

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    • Silvia Rinke

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      Hallo Martin Hoffmann. Die Polizei verrät es nicht. Wir veröffentlichen die Nationalitäten grundsätzlich mit dazu, sofern wir diese Informationen bekommen – das ist der springende Punkt, denn manche Polizeistellen legen sie sogar auf Nachfrage nicht offen. Für Jugendliche gelten noch einmal besonders rigide Bestimmungen. Wenn es gewünscht wird, fragen wir nach. VG von der Redaktion.

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  • Burkhard

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    Mein Gott, was ist in unserem Land eigentlich nur los. Da läuft ein 15 jähriger Vollpfosten mit einer täuschend echt aussehenden Waffe durch die Gegend, bedroht andere und wenn die Polizei eingreift, wird sie dann von ein paar anderen Vollpfosten an der Ausübung ihrer Arbeit gehindert. Probleme die man vor Jahren in diesem Land nicht kannte. Wahrscheinlich kann man davon ausgehen, das diese „Meute“ auch wieder einen Migrationshintergrund hat. Die Arbeit der Polizei kann man nicht hoch genug einschätzen und den Beamtinnen und Beamten den gebührenden Respekt zollen.

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    • fürst

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      Meine Zustimmung, Burghard.
      Mit dem Knüppel in die Menge, das wäre die richtige Antwort auf solche Eskapaden.

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  • Hans Jochen Voß

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    Das waren bestimmt wieder die Müllers und die Meiers, die rasten immer so aus nach dem wöchentlichen „Schwarzer Peter Turnier“. Da erkennt man die nicht wieder.

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