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150.000 Euro vom Land für neuen Breitbandkoordinator bei der WFG

Der Kreis Unna erhält in den kommenden drei Jahren 150.000 Euro vom Land NRW für Koordination und Planung des Netzausbaus. Von dem Geld wird 2017 ein Breitbandkoordinator (w/m) beim Kreis bzw. bei der Wirtschaftsförderung eingestellt, schreibt die WFG Kreis Unna.

Dieser soll zunächst bis 2019 zentraler Ansprechpartner für alle Akteure im Bereich Breitbandausbau sein, soll „die Aktivitäten der 10 Städte und Gemeinden und der örtlichen Versorger bündeln – in Gewerbe- wie Wohngebieten“, so WFG-Chef Dr. Michael Dannebom. Denn schnelles Internet gehöre zu den wichtigsten Standortfaktoren für Unternehmen wie Privatbürger.

Mit der Förderung sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50Mbit/Sek erhalten, sofern in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein zukunfts-und hochleistungsfähiges Breitbandnetz erreicht wird. Das sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (im Bild mit Dannebom bei der Übergabe des Förderbescheides).

Die WFG Kreis Unna hatte bereits im Juni einen Förderbescheid über 50.000 Euro für Beratungsleistungen aus dem Bundesförderprogramm erhalten. Damit soll insbesondere ein Konzept für die Anbindung der peripher gelegenen Gewerbegebiete an das Glasfasernetz erarbeitet werden.

Kommentare (7)

  • Mike

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    Und mit welcher Förderung bzw. mit wieviel Geld soll der Ausbau dann gefördert werden ?
    Hier geht es zweimal rein um Beraterposten aka Personalien, nicht um eine Förderung des Ausbaues ansich.

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    • Silvia Rinke

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      Ja, Mike, diese speziellen Förderungen sind laut dieser Mitteilung für Beratungen bestimmt.

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  • Petter Uhlenbusch

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    So lange man die Kabel nach alt hergebrachter Art und Weise verlegt (mit Schüppe, teuren Straßenbauarbeiten, usw.) und nicht „einfach“ die Strippen unter den Strassen und Gehwegen „durchschießt“ werden noch Lichtjahre vergehen, bis alleine der Kreis Unna
    halbwegs vernetzt ist. Wenn unsere Politiker das fertiggestellt haben, „beamt“ man bestimmt schon.

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  • Markus Antonius

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    Rechnen wir doch mal durch: 150.000 Euro, macht für 2017, 2018 und 2019 jeweils 50.000 Euro. Da darf das monatliche Bruttogehalt nur knapp über 3.000 Euro liegen, um unter Einbeziehung der Arbeitgeberanteile hinzukommen. Für das Gehalt ist vielleicht ein IT-Kaufmann nach Ausbildungsabschluss zu bekommen, aber niemand, der Berufserfahrung hat, in Subventions- und Vertragsrecht sowie in den technischen Aspekten firm ist. Da müsste es schon das Doppelte bis Dreifache sein. Oder aber das ist eine 15-Stunden-Teilzeitstelle.

    Fazit: Das Geld wird für Schaufensterpolitik rausgeworfen.

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  • Hanno

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    Na, klitzekleine „Geschenke“ fürs Wahlvolk vom SPD Minister. Sind es Geschenke oder wieder nur billige Kredite ???
    Leute, lasst Euch nicht verarschen. In den nächsten Monaten kommen die Politiker wieder aus ihren Löchern, um dem Wahlvolk Honig um den Mund zu schmieren. Ist die Wahl vorbei, hört und sieht man wieder nichts von denen…..
    Was sind 150.000 Euro im Vergleich zu den Milliarden, die für Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Fenster geworfen werden ???

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  • Mike

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    Ob ein Breitbandberater nun hilft oder nicht, das Kernproblem bleibt immer das Selbe, es geht ums Geld.
    Für einen Anbieter lohnt sich eine „schwache“ Region nur dann wenn er entweder in dieser genug Geld verdienen kann oder eben bezuschusst wird um kein Minus zu machen oder per Gesetz zum Ausbau gezwungen wird, was er dann letztendlich auf alle Kunden umlegen müsste, was aber in dem harten Wettbewerb garnicht geht und ein Nachteil wäre.

    Und Firmenkunden und DSL oder Breitband ? Firmenkunden sind typischerweise per Standleitung angebunden, Backup kann man bei sowas per DSL oder Co. machen.

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  • luenne

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    jetzt schon mal Glückwunsch an den der die Stelle kriegt.
    Klingt nach einem Posten für jemanden der von seiner aktuellen Stelle abgschoben werden soll .-)

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