Rundblick-Unna » 14 Festnahmen, 3 vollstreckte Haftbefehle und viele „Illegale“ aufgespürt: Erneute Großkontrolle in DO-Nord

14 Festnahmen, 3 vollstreckte Haftbefehle und viele „Illegale“ aufgespürt: Erneute Großkontrolle in DO-Nord

14 Festnahmen (vorläufige), drei Haftbefehle vollstreckt und einer jungen Frau aus akuter Bedrängnis geholfen. Erneute Großkontrolle gestern in der Dortmunder Nordstadt: Mehr als 200 Einsatzkräfte durchkämmten von 09.00 bis 17.00 Uhr die Straßenzüge und räumten mal wieder ein bisschen auf. „Ziel war es erneut, den Kontrolldruck in der Nordstadt hoch zu halten. Wir kommen wieder!“, droht der Polizeipräsident seiner kriminellen „Kundschaft“ direkt wieder an.

180 Personen wurden gecheckt, bei 31 ergab sich Verdacht auf illegalen Aufenthalt, Rauschgift- oder Eigentumskriminalität. Ein geklautes Handy, eine Waffe und größere Bargeldsummen kassierten die Beamten ein. „Einer jungen Frau, die sich aktuell belästigt fühlte, konnte unmittelbar geholfen werden“, schildert die Polizei in ihrer Bilanz. 14 Personen wurden vorläufig festgenommen, drei Haftbefehle vollstreckt, und ein vermisster Jugendlicher fand sich wieder. Bei über 4400 kontrollierten Fahrzeugen wurden 205 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.

Der Dortmunder Polizeipräsident macht deutlich: „Im Zuge der Diskussion um die Videobeobachtung stelle ich klar, dass wir weiterhin konsequent an den anderen Örtlichkeiten – die nicht mit Kameras überwacht werden – auf starke Präsenzmaßnahmen setzen. Dazu gehört die Nordstadt. Und wir kommen wieder!“Per Video überwacht die Polizei wie berichtet demnächst das Brückstraßenviertel.

Die Ausweitung der Videoüberwachung bleibt auf Kriminalitätsschwerpunkte in NRW-Großstädten beschränkt, wird deshalb in ländlichen Regionen wie dem Kreis Unna kein Thema.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Da zeigt sich, dass härteres Durchgreifen durchaus etwas bringt.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Natürlich bringt das was und es wäre zu begrüßen, wenn man weiter mit null Toleranz vorgeht, dazu muss aber auch Justiz und Politik mitspielen. Ich befürchte im Moment hat die „operative Hektik“ mehr mit Parteipolitik zu tun, als damit, einen grundsätzlichen Kurswechsel einzuschlagen. Man muss das schon auch als eine gewisse Showaktion sehen.

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