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13 Puccinelli-Skulpturen kommen als Mio.-Geschenk nach Opherdicke

Kein viele Millionen schweres Stiftungsgeschenk für einen Skulpturenpark zwar – dies ist vertan – , so aber doch ein Millionen schweres Skulpturen-Geschenk. 13 von Meisterhand geschaffene Puccinelli-Skulpturen sollen im Garten von Schloss Opherdicke dauerhaft Platz finden. Wenn der Kreistag im Juni zustimmt, könnte die Umsetzung der Figuren im Oktober starten. Der Kreis-Kulturausschuss zeigte am Dienstag  Geschlossenheit, berichtet Kreissprecherin Contanze Rauert.

Die Tochter des italienisch-amerikanischen Künstlers Raimondo Puccinelli hatte die 13 Kunstwerke – 11 Skulpturen aus Bronze, 2 aus Granit – dem Kreis Unna als „großzügiges Dankeschön für die Zusammenarbeit bei einer Ausstellung“ überlassen, teilt Rauert mit.   Nach Zwischenstationen im Depot und zuletzt in der Cappenberger Stiftskirche werden die Werke aus Meisterhand nun im Garten von Gut Opherdicke „geerdet“ – sprich fest verankert.

Denn dies war die einzige Bedingung, die die Puccinelli-Tochter mit ihrem rund eine Million schweren Geschenk verknüpfte: Die Skulturen müssen dauerhaft im  öffentlichen Raum präsentiert werden.

 Kalkuliert für den Einbau der Kunst in kreiseigenen Boden sind 35.000 Euro. Das Geld soll per Kreistagsbeschluss außerplanmäßig bereitgestellt werden. Das Einstellen in den Haushalt im Rahmen der Etatberatungen 2017 war letzten Dezember zwar von Teilen der Politik im Kreistag gewünscht, von der Mehrheit aber abgelehnt worden. PK | PKU

Bild: Raimondo Puccinelli, Frauenoberkörper, 1930er Jahre, Bronze. Foto: Carlo Wessel, Borken

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