Rundblick-Unna » 1/3 der Stimmen für grüne Vizebürgermeister-Kandidatin: „Erfolg gegen Stillstands-Einerlei von SPD/CDU“

1/3 der Stimmen für grüne Vizebürgermeister-Kandidatin: „Erfolg gegen Stillstands-Einerlei von SPD/CDU“

16 von 51 Stimmen bei vier Enthaltungen für die grüne Vizebürgermeister-Kandidatin Ines Nieders-Mollik. „Das sind mehr als ein Drittel der Stimmen“, unterstreichen Unnas Grüne und feiern den Wahlausgang in der Ratssitzung am Donnerstag auf ihrer Homepage als Sieg in eigener Sache: als „Erfolggegen das Stillstands-Einerlei von SPD und CDU, die mit 31 Stimmen ihren Kandidaten Frank-Holger Weber (CDU) ins Amt gehoben hat“.

16 Stimmen für Nieders-Mollik bedeuten, so freuen sich die Grünen, „dass neben den Grünen-Ratsvertretern neun weitere Ratsmitglieder für unsere Expertin im Planungsbereich stimmten. Die 16 Ja-Stimmen sind auch ein Zeichen, dass sich mehr ein Drittel der Ratsmitglieder zu mehr Vielfalt im politischen Leben der Kreisstadt bekennen.“

Nicht zuletzt dies war ein Grund, weshalb Ines Nieders-Mollik zur Wahl antrat: „Unna ist weltoffen und bunt und hat mehr zu bieten als Rot und Schwarz“, sagt die Betreiberin des ZiB-Cafés. „Das wollten wir mit meiner Kandidatur zeigen.“

Kommentare (4)

  • Jessika

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    Eigentlich 20. Es gab doch 4 Enthaltungen, die nicht mutig waren, ein klares Ja zu äußern, aber auch nicht den CDU/SPD wählen wollten…

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ich glaube nicht so daran, daß die Farbe des Vize-Sessels wesentliche Unterschiede herbei führt. Dennoch viel erfolg weiterhin.

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  • Stefan Werner

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    Aha! Da traut sich eine Partei erst die Rolle der ersten Geige nicht zu und bewirbt sich direkt nur um die Position der zweiten Geige. Klappt aber auch nicht, man wird nicht genommen. Ist aber auch egal, irgendwie hat man trotz Niederlage ein bisschen gewonnen. Das ist die seltsame Logik der Politiker (und amerikanischer Vietnamkriegsfilme…)

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Eine Anmerkung zum Kommentar von „Jessika“: Es handelt sich nicht um die CDU-Ratsfrau Jessika Naumann. D. Red.

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