Rundblick-Unna » 110 statt 50 km/h – „ob das noch in diese Köpfe reingehen wird…?“

110 statt 50 km/h – „ob das noch in diese Köpfe reingehen wird…?“

„Ob das auch noch in diese Köpfe reingehen wird?“ – dass Raserei der Killer Nr. 1 auf unseren Straßen ist? Unbelehrbar erscheint jedenfalls ein 21jähriger VW-Fahrer, der Sonntagnacht bei einer weiteren konzertierten Tempokontrolle in Dortmund mit 110 km/h erwischt wurde – wo innerstädtisch 50 erlaubt waren. Auf dem zweiten unrühmlichen Rang folgte ein 26-Jähriger, der in seinem Audi 85 km/h auf dem Tacho hatte – bei ihm war die Probezeit gerade erst abgelaufen.

Den Audi eines 25-Jährigen Duisburgers stellten die Polizeibeamten zwecks Erstellung eines Gutachtens sicher. Er wies erhebliche Mängel im Fahrwerkbereich und technische Veränderungen an der Auspuffanlage auf.

Insgesamt kontrollierte die Dortmunder Polizei am Wochenende über 240 Fahrzeuge und 170 Personen im Innenstadtbereich. Gecheckt wurde neben dem Tempo die  technische Beschaffenheit der Wagen. 62 Verwarnungsgelder wurden fällig und 9 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben.

Kommentare (1)

  • luenne

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    Sollte in Deutschland einfach mal umgesetzt werden

    Autobeschlagnahme und Gefängnishaft riskiert in der Schweiz seit Anfang 2013, wer in Tempo-30-Zonen mehr als 70, in Ortschaften mehr als 100, auf Landstraßen mehr als 140 und auf Autobahnen mehr als 200 Stundenkilometer fährt.

    Ausgedacht hat sich das nicht etwa eine schikanöse Obrigkeit. Vielmehr schloss sich die Regierung einer Volksinitiative unter dem Motto „Schutz vor Rasern“ an, als sich dafür eine große Mehrheit abzeichnete.

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