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107 km/h statt 50: Schein weg, 2 Punkte und 240 Euro Buße

Das war eindeutig der Spitzenraser dieses Dienstags in Hamm – jedenfalls der ruhmlos überschnellste, der bei der achtstündigen Verkehrskontrolle im Stadtgebiet erwischt wurde. Mit 107 Stundenkilometern raste besagter Kandidat auf der Dolberger Straße in die Kontrolle.

Zwar außerorts, aber dennoch gilt dort 50 als Maximum, weshalb der Fahrer nun für einen Monat zu Fuß gehen darf, 240 Euro zu zahlen und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei Flensburg aufs Konto geladen hat. Nach Ansicht vieler (regelmäßiger) Kommentarschreiber hier auf Rundblick eine viel zu geringe Strafe, die notorische Raser leidlich nicht abschreckt.

Der Spitzenreiter innerhalb der Ortschaft hatte 80 km/h auf dem Tacho. Er möge sich auf  eine Forderung über 100 Euro und einen Punkt in Flensburg einstellen.

Die Polizei Hamm begründet ihre ganztägige Kontrolle damit, „die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren“. In Unna war am Vortag Kontrolle angesagt gewesen – an der Kantstraße, allerdings nur drei Stunden. Dort fielen vor allem die notorischen „Handy am Steuer“-Sünder unangenehm auf, ihre Zahl stagniert trotz häufiger Kontrollen.

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