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100 Mio.€-Investition in JVA Werl: Zimmer statt Zellen, Küche und Telefon für Sicherungsverwahrte

Für 100 Millionen Euro hat die Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl eine neue Sicherungsverwahrung und eine neue Krankenstation bekommen. Heute wurde das Wohnheim in Betrieb genommen. Die Sicherungsverwahrten leben dort in Zimmern statt Zellen. Für sie gibt es eine Gemeinschaftsküche und Telefon.

Die JVA-Leitung betonte bei der Eröffnung, dass es hier um eine Unterbringung für  Sicherungsverwahrte geht und eben nicht für Strafgefangene. Erstere haben laut der geltenden Rechtssprechung Anspruch auf bessere Unterbringung als Strafgefangene.

Die momentan 50 Sicherungsverwahrten, die bisher in Zellen in der JVA untergebracht waren, sind bereits in den Neubau umgezogen; sie bekommen in den nächsten Wochen Gesellschaft von 50 weiteren aus Aachen. Damit sind dann alle Sicherungsverwahrten aus NRW in Werl untergebracht.

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